5. Februar 2025

Dina Summer, von Berlin in den Himmel

Text von Ruth G. Núñez de Arenas // Fotos von Katja Ruge

Die in Berlin ansässige Synth-Wave-Band Dina Summer, präsentierte am vergangenen Montag ihr zweites Album “Girls Gang“, eine LP, die Ende Januar bei Iptamenos Discos erschien, auf meisterhafte und intime Weise im Rough Trade, dem bekannten Plattenladen der deutschen Hauptstadt.

Obwohl dieses Album stärker zum New-Wave-, Post-Punk- und sogar Synth-Pop-Sound tendiert, bewahrt Dina Summer ihre Dark-Disco-Identität, ein Markenzeichen, das sie von Berlin in den Himmel katapultiert hat, denn nur wenige Formationen vermitteln auf der Bühne so viel und schaffen es, dass selbst das schüchternste Publikum seine Scham beim Tanzen ablegt und den Plattenladen in eine echte Tanzfläche verwandelt.

Dina Summer, ein Kollaborationsprojekt von Kalipo, Mitglied der Electro-Punk-Band Frittenbude, und dem DJ- und Produzentenduo Local Suicide, eroberte die Anwesenden nicht nur mit den Tracks des neuesten Werks, sondern auch mit Klassikern wie „Rimini“ oder „Who Am I“, Songs, die bereits zum kollektiven Clubbing-Imaginarium Berlins gehören.

Dieses neue Album ist eine Sammlung von 11 Songs, die Themen wie Empowerment (“No More Tears” und “Girls Gang”), Marginalität (“Alien” und “Zombie”), Vergänglichkeit (“Promise Me”, ein Track mit Beteiligung von Curses und Joshua Murphy), Nostalgie (“Halkidiki”) und Beziehungen (“Nothing To Hide” und “Hypnotized”).

Dieses zweite Album enthält Bass und Gitarre und zeigt zudem eine stärker auf Dinas Stimme konzentrierte Interpretation, behält aber dieselben eingängigen Melodien bei, für die die Band bekannt ist, und bietet sowohl poppigere Hymnen als auch andere, die unbestreitbar auf den Club ausgerichtet sind. Eine perfekte Mischung, um unsere Ohren zu erfreuen.

Und denk daran: „Wenn du hinfällst, stehst du wieder auf!“

Dieser Inhalt stammt von YouTube. Beim Laden erhält YouTube deine IP-Adresse und kann Cookies setzen.

“”